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Wer nahm mir mein Weihnachtsfest?

Kannst du dich erinnern, wies früher mal war?
Als der bloße Gedanke schon Freude gebar?
Der Gedanke an Weihnacht, an Fest und an Freud’
Diese prickelnd Erwartung, wie vermiss ich sie heut

Weißt du noch, wie wir als Kinder spielten
Uns ewig an Gedanken über Geschenke aufhielten
Wie sehr wir uns freuten, wie sehr diese Zeit
Dies besodre Gefühl säate, weit und breit

Was ist davon übrig frage ich traurig,
Der Konsum und die Werbung machen uns hungrig
Ich bin heut dieser Freude beraubt
Doch auch ich habe einmal an das Fest geglaubt

Oh Menschenkind hörst du? Was ist bloß passiert
Ich bin um das Fest der Liebe kastriert
Wer tat mir das an; weißt du es nicht?
Die Menschen, sie lachen mir ins Gesicht…

Und dennoch kommt der Weihnachtsmann
Bei mir mit Sack und Schlitten an.
Was sagt man einer Traumgestalt
Die in Kindheitsträumen langsam verhallt?

An Elisabeth Sonvilla gerichtet

Philipp Miltner, Karlsruhe im Dezember 2002

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